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Bernhardiner Steckbrief

Größe: 65 bis 90 cm
Gewicht: 70 bis 80 Kilo
Lebenserwartung: etwa 10 Jahre
Ursprungsland: Schweiz
Farbe: weiß mit rot
Kurzbeschreibung: gemütliche und gelassene Familienhunde, die ursprünglich für die Rettungsarbeit in den Alpen gezüchtet wurden
Pflege: mittel
Haltung in der Stadt: eher nein
Gesundheit: Augenprobleme, Hüftgelenksdysplasie, Knochenkrebs
Erziehung: vergleichsweise einfach
Weitere Infos zum Charakter dieser Hunderasse ➔

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Rassehunde (Bernhardiner)
93309 Gundelshausen (Bayern) | Tierschutzverein
390 EUR

XL Fotos
27.03.2019
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Hunderasse Bernhardiner: Charakter Infos & mehr



Bernhardiner
Bernhardiner
Foto © by Pixabay
Wer an Bernhardiner denkt, denkt in der Regel erst einmal an die Rettungshunde in den Schweizer Alpen,
die früher unzählige Verirrte vor dem Erfrieren bewahrten. Doch auch außerhalb der Berge können die großen, schweren Hunde
punkten. Dank ihres gutmütigen, nervenstarken Wesens sind sie wunderbare Familienhunde.
Bernhardiner sind aufgrund ihrer Masse nicht die Allersportlichsten, genießen aber lange Spaziergänge in ruhigem Tempo.
Die sanften Riesen sollten nicht zu viele Treppen steigen und mögen keine räumliche Enge – für die Haltung in der Stadtwohnung sind
sie also ungeeignet.
Bernhardiner gibt es mit kurzem und langen Fell.

Bernhardiner wurden ursprünglich von den Schweizer Mönchen als Begleit- und Rettungshunde gezüchtet. In den oft harschen Witterungsbedingungen der Alpen retteten sie so manchem verirrten oder unter Schnee verschüttetem Wanderer und Soldaten das Leben und erlangten dadurch Weltruhm. Der wohl bekannteste Rassevertreter war Barry, der von 1800 bis 1812 rund 40 Menschen vor dem sicheren Tod bewahrt haben soll. Es wird erzählt, dass Barry einmal einen kleinen bewusstlosen Jungen im Schnee fand, ihn durch Belecken weckte und ihn dann auf seinem Rücken zum Hospiz der Mönche trug.

Auch wenn Bernhardiner nach wie vor das Talent zur Rettungsarbeit haben, werden die meisten der imposanten Vierbeiner heute als Familien- und Gesellschaftshunde gehalten. Dank ihrer Gutmütigkeit und Nervenstarke kommen sie wunderbar mit Kindern aus. Bei guter Sozialisierung im Welpenalter vertragen sie sich auch mit Artgenossen und anderen Haustieren in der Regel gut. Fremden gegenüber sind sie freundlich und gelassen – wer einen scharfen Wachhund sucht, ist mit dem Bernhardiner also falsch beraten, auch wenn der selbstbewusste Riese unwillkommene Eindringlinge meist schon durch sein Erscheinungsbild abschreckt.

Die 70 bis 80 Kilogramm schweren Hunde sind folgsam und lassen sich von einem engagierten Besitzer, der genug Zeit mitbringt, relativ einfach erziehen. Bernhardiner sind sehr verschmust und neigen zumindest im Erwachsenenalter oft dazu, ein bisschen faul zu werden. Schon aus gesundheitlichen Gründen sollte man die großen Hunde aber immer wieder zum Spielen animieren. Auch ausgedehnte gemütliche Spaziergänge genießen Bernhardiner sehr. Als sportliche Begleiter, zum Beispiel beim Radfahren, Inlineskaten oder Reiten, sind sie aber schlichtweg zu massig.

Obwohl sie nicht übermäßig viel Auslauf nötig haben, brauchen Bernhardiner viel Platz. Richtig wohl fühlen sie sich auf einem Bauernhof oder in einem Haus mit großem Garten. Für die Haltung in einer beengten Stadtwohnung sind sie nicht geeignet.
Bernhardiner gibt es in zwei Fellvarianten: kurz- und langhaarig. Das lange Fell muss häufig gebürstet werden, damit es nicht verfilzt. Bei allen Bernhardinern ist das regelmäßige Säubern von Augen und Ohren wichtig.

Klassifikation nach Gruppen
Die Hunderasse Bernhardiner ist folgenden Gruppen zugewiesen:
Begleit & Gesellschaftshunde, Herdenschutzhunde (Hirten), Hirtenhunde, Wachhunde

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