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Gymnastizierung im Gelände - Dressurtraining mal anders

11.05.2015 um 21:57 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)


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Dressurtraining muss nicht zwangsläufig auf dem Platz oder in der Halle stattfinden. Es lässt sich auch hervorragend in einen Ausritt integrieren. Und das macht nicht nur für Reiter Sinn, die keine Halle zur Verfügung haben, auf die wichtige Gymnastizierung ihrer Pferde aber trotzdem nicht verzichten wollen. Denn mit ein bisschen Einfallsreichtum und einem durchdachten Trainingsplan können Lektionen im Gelände zum Teil leichter einstudiert oder korrigiert, die Konzentrationsfähigkeit, Balance, Trittsicherheit und Kondition des Pferdes verbessert werden.

Dressurtraining im Gelände

Bei den Pausen zwischen Lektionen entspannen Pferde draußen besonders gut, zudem ist die Abwechslung gut für die Motivation. Da der Boden nur selten ganz eben ist, fördert das "Wald undn Wiesen"-Training zudem die Trittsicherheit, die Balance und die Konzentration des Vierbeiners. Und durch die zahlreichen Außenreize steigt die Gelassenheit. Ein Pferd, das es gewohnt ist durch Wald und Wiesen, vorbei an Spaziergängern, Radfahrern, Rinderweiden und Autos, geritten wird, wird kaum noch scheuen, wenn am Dressurviereck ein Blumentopf steht.

Den Trainingsmöglichkeiten im Gelände sind kaum Grenzen gesetzt. Natürlich hat Sicherheit von Pferd und Reiter immer oberste Priorität. Das bedeutet, dass man die Übungen immer den individuellen Voraussetzungen sowie den Bodenverhältnissen anpassen sollte. Auf nassem, rutschigen oder hartem Boden bergen Lektionen in hohem Tempo Verletzungsgefahr. Stattdessen sollte man besser Schlangenlinien im Schritt oder ähnliches üben.

Manchmal findet man im Gelände auch eine Art Bande, zum Beispiel in Form von Zäunen, Hecken und Mauern. Gerade im Anfangsstadium der Ausbildung kann diese Begrenzung Lektionen wie Schenkelweichen, Schulterherein, Vor- und Hinterhandwendung erleichtern.

Später lassen sich solche Übungen auch auf großen Wiesen (wenn der Bauer seine Zustimmung gegeben hat) oder breiten Waldwegen üben.

Nicht zu eng gepflanzten Baumreihen oder Silageballen auf dem Feld bieten eine gute Gelegenheit zum Slalom. Einzel stehende Bäume, ein einzelner großer Felsstein auf der Wiese oder ein Strohballen sind eine willkommene Orientierungshilfe beim Zirkel verkleinern und vergrößern oder beim Reiten einer Volte oder einer Acht.

Steigungen sind für Konditionierung, Muskelaufbau und Gymnastizierung Gold wert. Besonders zuträglich für Kondition und Muskelaufbau ist es, eine Steigung im flotten Schritt zu nehmen. Fortgeschrittene Reiter können auf sanften bergab-Strecken, auf denen die Pferde automatisch mehr Last aufnehmen müssen, Piaffen perfektionieren.

Egal, auf welchem Niveau man trainiert. Man sollte stets versuchen, möglichst "punktgenau" zu reiten, also zum Beispiel versuchen, direkt neben dem roten Briefkasten anzuhalten oder anzutraben. So kann man die Durchlässigkeit des Pferdes überprüfen und verbessern.
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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 13:08

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